Solaranlage ist gut – eine Überdachung ist besser

Kommunalpolitik

"Das Waldbad soll mit einer Solarheizung nachgerüstet werden. Diesen Plan der Gegefa Waldbad GmbH für 2008 bezuschusst die Stadt mit 50000 Euro. Das beschlossen am Mittwoch die Stadtverordneten, um das teuer sanierte Bad angesichts der wankelmütigen mitteleuropäischen Sommer etwas attraktiver zu machen..." (MAZ, 01.02.2008)

Dazu konkretisiert der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Heiko Lipinski die Haltung der Sozialdemokraten:

Natürlich tragen die Falkenseer Sozialdemokraten die (gute) Idee einer Solaranlage im Waldbad mit. Besonders da es sich hier um eine Investition handelt, die, wie bei anderen öffentlichen Gebäuden, nicht nur ökologisch und ökonomisch nutzbringend sein soll, sondern tatsächlich die Attraktivität des Waldbades erhöhen kann. Und dies möglichst in einem Maße, dass es für die Besucherinnen und Besucher spürbar ist. Bereits im Jahre 2001 hat die Gegefa über eine Installation einer Solaranlage nachgedacht, dies aber damals aus wirtschaftlichen Gründen verworfen.
Die Sanierung des Waldbades, und daran sei noch einmal kurz erinnert, ist gegen einige Widerstände anderer Fraktionen in der SVV von der SPD befördert worden. Uns jetzt eine Verschleppungstaktik vorzuwerfen, ist schlichtweg Unsinn. Die Attraktivität des Bades nun zu erhöhen, ist, da bin ich mir sicher, das Anliegen aller, die dafür Verantwortung tragen. Deshalb wird der Antrag an die Stadtverwaltung, die Investition in eine Solaranlage zu prüfen, von allen Fraktionen der SVV getragen.
Die Falkenseer SPD gab dennoch in der Diskussion des Antrages zu bedenken, dass während der Prüfung einige Fragen geklärt werden müssen: So ist nach Aussage von Fachleuten die Dachkonstruktion der Gebäude nicht in der Lage, eine Anlage größeren Ausmaßes aufzunehmen. Ein sehr teurer Umbau könnte hier vonnöten sein. Weiterhin ist unklar, was mit den Solarkollektoren geschieht, die an den jetzigen Schallschutzwänden befestigt werden sollen, wenn das Waldbad zu einem ganzjährig nutzbaren Bad umgebaut wird. Welche Mehrkosten entstehen dann womöglich? Als dritte Frage, die sich uns stellt, ob die erwartete spürbare Erwärmung des Wassers überhaupt möglich ist. Erfahrungen von bereits betriebenen Anlagen sehen hier nur ein Potential von ca. zwei Grad Celsius.
Diese und auch andere Fragen sind zu prüfen. Die Festschreibung der Kosten für eine Solaranlage des Freibades bei 3. Euro ist hierbei notwendig. Für die Falkenseer Sozialdemokraten ist allerdings die Überdachung für eine ganzjährige Nutzung des Waldbades das Ziel: Dies ist die bessere Variante, um die Attraktivität für den Freizeitsport, für die Gesundheitsvorsorge sowie für den morgendlichen Schwimmunterricht der Kinder zu erhöhen. Ein familienfreundliches Falkensee kann und sollte sich diesen Umbau leisten. Und wenn dann das Wasser, welches nachts kaum mehr auskühlt, mit Hilfe der Sonne erwärmt wird, dann ist das eine Investition, die wirklich Sinn macht.

-> kompletter MAZ-Artikel

 
 

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