Müller: Mehr Gymnasialplätze für Falkensee

Veröffentlicht am 27.02.2007 in Bildung

Mit großer Unruhe beobachten viele Eltern in Falkensee und Umgebung die Chancen Ihrer Kinder, beim Übergang zu den weiterführenden Schulen nach der 6.Klasse einen Platz auf einem Gymnasium zu bekommen. Ein Grund dafür ist der nach wie vor starke Zuzug in das Berliner Umland. Dazu kommt aber, dass wegen der Bevölkerungsstruktur ein weit höherer Anteil der Kinder ein Gymnasium anstrebt, als im Landesdurchschnitt.

Heiko Müller: „Die Verwaltungsspitzen vom Landkreis Havelland und der Stadt Falkensee haben nun ein Sofortprogramm zur Schaffung größerer Gymnasiumskapazitäten entworfen. Die SPD-Fraktion im Kreistag begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. Wir stehen in der gemeinsamen Verantwortung für eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Schulplätzen.“

Landrat Schröder (SPD) und Vizelandrat Lewandowski (CDU) hatten im Rahmen des Arbeitsbesuches in Falkensee die Prüfung des Ausbaus des kreislichen Gymnasiums in Dallgow-Döberitz zugesagt. Die Stadt Falkensee will prüfen, inwieweit in einem weiteren Schritt aus der Engels-Oberschule ein weiteres Gymnasium werden kann. Dieser Schritt wäre möglich, wenn die Anzahl der Oberschüler in Falkensee und Umgebung weiter zurückgeht und deswegen zwei Oberschulen am Ort nicht mehr ausreichend ausgelastet sind.

Heiko Müller: „Ich gehe davon aus, dass als erster Schritt der Ausbau des Marie-Curie-Gymnasiums“ in Dallgow-Döberitz auf 5 Züge ansteht. Dieser Ausbau ist schon bei der Planung berücksichtigt worden und muss nun im Haushalt 2008 des Landkreises finanziell abgesichert werden.“

Eine Umwandlung der Engels-Oberschule in ein Gymnasium ist mittelfristig umsetzbar. Ein Filialbetrieb des Lise-Meitner-Gymnasiums wäre dabei zwar prinzipiell möglich, würde aber auch eine Reihe von Nachteilen haben. Deswegen soll ein Antrag zur Errichtung eines eigenständigen Gymnasiums an das Land gestellt werden. In diesem Zusammenhang könnte auch geprüft werden, ob ein Freier Träger Interesse an der Übernahme des neuen Gymnasiums hat.

Heiko Müller: „Ich bin froh, dass nach der Verständigung zwischen Landkreis und Stadt die Variante einer Filiale des Lise-Meitner-Gymnasiums in den Räumen der ehemaligen Gesamtschule in Schönwalde vom Tisch ist. Diese Filiale als dauerhafte Einrichtung ist nicht im Interesse von Schülern, Eltern und Lehrern und hätte Image und Qualität des Gymnasiums erheblich geschadet.“

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