Müller: Auf das Wesentliche konzentrieren

Kommunalpolitik

Auf der letzten Stadtverordnetenversammlung in Falkensee ist kontrovers über die Entwicklung der Sportanlagen im Zentrum der Stadt und am Tunnel Rosenstraße diskutiert worden. Unterschiedliche Auffassungen gab es zur Notwendigkeit der von der Stadtverwaltung geplanten Erweiterungs-, Sanierungs- und Neubaumaßnahmen und zur Finanzierbarkeit des Gesamtpaketes.

Heiko Müller: „Offensichtlich ist Falkensee da ein wenig in der Zwickmühle. Auf der einen Seite sind Entscheidungen zu treffen, die auf lange Zeit die Rahmenbedingungen für den Sport in Falkensee bilden werden. Auf der anderen Seite haben diese Entscheidungen natürlich auch einen direkten Einfluss auf die finanziellen Spielräume der Stadt in den nächsten Jahren. In solchen Fällen hilft es, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.“

Unbestritten braucht Falkensee eine vernünftige Veranstaltungshalle. Seit Jahren wird von Vereinen, Schulen und vielen anderen kritisiert, dass es keinen brauchbaren Saal für Abiturbälle und andere Veranstaltungen dieser Größenordnung gibt. Der Umbau der Stadthalle, die derzeit fast ausschließlich als Sporthalle genutzt wird, ist hier die Lösung. Mit dem Umbau des Quergebäudes der Stadthalle wird ein modernes Bürgerservicebüro im Zentrum der Stadt geschaffen und die aus allen Nähten platzenden Gebäude der Stadtverwaltung entlastet.
Um den Umbau der Stadthalle angehen zu können, muss vorher für den Sportunterricht mehrerer Schulen und auch für die Vereine eine Ausweichmöglichkeit geschaffen werden. Dazu ist mindestens ein 3-Feld-Sporthalle notwendig, die für den Wettkampfbetrieb über Tribünen verfügt.

Heiko Müller: „Eine 4-Feld-Sporthalle im Zentrum der Stadt wäre schön. Eine 3-Feld-Halle erfüllt aber auch die Mindestanforderungen. Mit der Reduzierung der derzeit geplanten Halle auf die Minimalgröße werden Kosten gespart. Außerdem wird der Flächenbedarf geringer. Damit ist es möglich, eine Vorhaltefläche für ein weiteres größeres Gebäude im Zentrum zu schaffen – z.B. für die Sportwelt des TSV.“

Zusätzliche Trainingsplätze für die Fußballvereine sind unumstritten nötig. Deswegen sollten diese Trainingsplätze, verbunden mit einem Sozialgebäude zeitnah errichtet werden. In Frage gestellt wird dagegen die Errichtung eines Fußball- und eines Leichtathletikstadions an der Rosenstraße. Neben den hohen Kosten steht auch die notwendige Fällung von Bäumen dagegen. Der Vorschlag, ein kombiniertes Fußball- und Leichtathletikstadion zu schaffen stößt auf den Widerstand der Fußballvereine. Sie wollen ein Fußballstation ohne umlaufende 400m-Bahn und die weiteren für die Leichtathletik notwendigen Nebenflächen.

Heiko Müller: „Richtig ist, dass wir in Falkensee eine Leichtathletikanlage brauchen, die auch über eine wettkampfähige 400m-Bahn verfügt. Da im bereits beschlossenen Schul-Investitionsplan derartige Anlagen enthalten sind, ist eine weitere Leichtathletikanlage an der Rosenstraße nicht zwingend notwendig. Der dortige Sportplatz kann zu einem reinen Fußballstadion umgebaut werden. Damit werden erhebliche Kosten gespart, die Fußballer bekommen das gewünschte Stadion mit einer tollen Atmosphäre und der Baumbestand auf dem Gelände kann erhalten bleiben.“

Nach ersten Schätzungen auf der Basis der bisher benannten Investitionssummen und Schätzungen würde der Finanzierungsbedarf für das Gesamtpaket so unter 20 Mio Euro fallen. Im Gesamtpaket enthalten wären aber bereits die Sanierung und der Umbau der Stadthalle einschließlich Bürgerservicebüro. Ein Kompromiss, der nicht alle Wünsche erfüllt - der aber finanzierbar ist und alle bisher formulierten Anforderungen an die Entwicklung der Falkenseer Sportanlagen umsetzt.

 
 

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