SPD Falkensee

Heiko Müller: Zur Situation an den Gymnasien

Bildung

Anders als in vielen Regionen Brandenburgs ist der Andrang an den Gymnasien in Falkensee und Umgebung ungebrochen. Am Tag der offenen Tür am Lise-Meitner-Gymnasium am Sonnabend war es schwierig, überhaupt einen Parkplatz zu finden und auch im Marie-Curie-Gymnasium in Dallgow-Döberitz war das Interesse von Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern enorm.

In diesem Jahr sind die Schülerzahlen in den 6.Klassen geringer, als in den nächsten Jahren. Trotzdem ist damit zu rechnen, dass es knapp mit den Plätzen an den beiden Gymnasien wird. Ab 2008 wird sich die Situation verschärfen. Die hohe Nachfrage nach Gymnasialplätzen resultiert nicht nur aus dem starken Zuzug. Auch die Bevölkerungsstruktur in Falkensee und Umgebung ist „unstatistisch“. Da ein stark überdurchschnittlicher Teil der Eltern selbst studiert hat, sollen auch die Kinder meist Abitur machen und studieren.

Heiko Müller: „Wir brauchen aktualisierte Zahlen und Prognosen. Ich erwarte, dass dieses Zahlenwerk einen Handlungsbedarf im Bereich der Gymnasien ausweisen wird. In diesem Fall werde ich mich im Kreistag Havelland für die Erweiterung des Kreisgymnasiums „Marie-Curie“ in Dallgow-Döberitz auf 5 Züge einsetzen.“

Das Kreisgymnasium war für einen 5-zügigen Betrieb geplant worden. Gebaut wurde aber in den Jahren 2003 und 2004 wegen der damaligen Schülerprognosen nur 3-zügig. Da die zentralen Bereiche des Gymnasiums aber bereits für die große Variante vorbereitet sind, erscheint eine Erweiterung der Klassenraumkapazitäten am Standort durchaus realistisch. Eine Erweiterung des Falkenseer Gymnasiums wäre dagegen nur über die dauerhafte Einrichtung einer Filiale in Schönwalde möglich.

Heiko Müller: „Ein Filialbetrieb des Falkenseer Lise-Meitner-Gymnasiums in den Räumen der ehemaligen Oberschule Schönwalde ist sicherlich nicht unmöglich. Dieser Filialbetrieb würde aber zu unzähligen Problemen führen, die alle eine negative Auswirkung auf Image und Qualität des Lise-Meitner-Gymnasiums hätten. Deswegen bin ich dagegen.“

Ein tägliches Pendeln der Schülerinnen und Schüler zwischen den Schulstandorten in Falkensee und Schönwalde ist unzumutbar. Der Auslagerung ganzer Jahrgangsstufen nach Schönwalde, würde zu langen Schulwegen und wechselnden Schulstandorten führen. Diese Maßnahme ist schon als Übergangslösung während der derzeitigen Sanierungsarbeiten problematisch. Eine solche Konzeption als Dauerlösung hätte einen erheblichen Attraktivitätsverlust für das Gymnasium zur Folge.
Aber auch die Verlagerung ganzer Züge nach Schönwalde ist nicht unproblematisch. So könnten 2 der dann 6 Klassenzüge von der 7.Klasse bis zur 10.Klasse in Schönwalde untergebracht werden. Die gesamte Sekundarstufe 2 von der 11.Klasse bis zur 13.Klasse wäre in Falkensee. Allerdings würde der Schulbetrieb dann in zwei völlig separate Bereiche zerlegt, die kaum Gemeinsamkeiten entwickeln würden. Die in Schönwalde untergebrachten Klassenzüge hätten kaum Kontakt zu den Mitschülern der Parallelklassen in Falkensee und keinen Kontakt zu älteren Schülern. Zudem würde bei einer Anmeldung von Falkenseer Kindern nicht klar sein, ob sie nicht vielleicht in die Filiale Schönwalde gehen müssten.

Heiko Müller: „Ein Filialbetrieb des Lise-Meitner-Gymnasiums in Schönwalde ist die finanziell günstigere Variante, ein Ausbau des Marie-Curie-Gymnasiums ist die inhaltlich bessere Variante. Das ist viel Stoff für Diskussionen.“

 
 

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