Heiko Müller: Neue Bäume für Falkensee

Veröffentlicht am 31.07.2007 in Umwelt

In den letzten Jahren ist das Thema „Baumschutz“ in Falkensee zu einem Dauerbrenner geworden. Zu oft waren bei Neubauten ganze Grundstücke gerodet worden, obwohl das notwendige Baufenster für die zu errichtenden Gebäude dies nicht erforderte. Und das geschah trotz der landesweit strengsten Baumschutzsatzung in der Gartenstadt. Problematisch waren vor allem Abgrenzungsfragen zwischen der Baumschutzsatzung in Falkensee einerseits und dem Landeswaldgesetzt andererseits. Dazu kamen Fragen zur Nutzung von Spielräumen im Rahmen der Baugenehmigungen...

Heiko Müller: „An diesem Fall zeigt sich, dass die direkte Einbeziehung des für die Thematik zuständigen Minister außerordentlich hilfreich sein kann. Es hat sich gelohnt, Minister Dr. Dietmar Woidke nach Falkensee einzuladen. Seit März dieses Jahres wurden alle Varianten für den Baumschutz in Falkensee geprüft und ein Bündel an Maßnahmen festgelegt. Ministerium, Landkreis, Stadt und Forstbehörde haben alle ihren Beitrag dazu geleistet. So soll es sein.“

Die Ziele der Baumschutzsatzung sind in Falkensee wenig umstritten. Eine Nebenwirkung dieser Satzung ist allerdings, dass freiwillig kaum noch Laubbäume gepflanzt werden. Nicht betroffen davon sind Pflichtpflanzungen, die aber oft auf öffentlichen Flächen durchgeführt werden. Vergleichbare Erfahrungen gibt es auch in anderen Kommunen, die vor einigen Jahren die gleiche Mustersatzung des Landes zur Grundlage ihrer kommunalen Baumschutzsatzung gemacht hatten. Als Grund wird angegeben, dass von Grundstückseigentümern befürchtet wird, später mit den selbst gepflanzten Bäumen wegen der Baumschutzsatzung Probleme zu bekommen. Müsste ein freiwillig gepflanzter Baum nach Überschreitung der Baumdicke von 10cm gefällt werden, so wird das teuer. Die Anwendung des Maßstabes für Altbäume auf freiwillig selbst gepflanzte Bäume wird als Bestrafung angesehen.

Heiko Müller: „Wir müssen einen Weg finden, dass wieder freiwillig mehr Laubbäume in Falkensee auf Privatgrundstücken gepflanzt werden. Dieses Ziel können wir dadurch erreichen, dass wir in der Baumschutzsatzung für freiwillige Baumpflanzungen Erleichterungen schaffen. Wir können Mut machen für neue Bäume - ohne den Altbestand zu gefährden.“

Pflichtpflanzungen werden schon heute erfasst. Freiwillige Pflanzungen normaler Weise zunächst nicht.
Mit der Möglichkeit, diese freiwillig gepflanzten Bäume in das Baumkataster einzutragen, könnten für diese Bäume statt der strengen Regelungen der Falkenseer Baumschutzsatzung die Landesregelungen angewandt werden.

Heiko Müller: „Ich möchte, dass Falkensee eine grüne Stadt bleibt. Nur die vorhandenen Bäume zu schützen, reicht dazu nicht aus. Wenn die Baumschutzsatzung dem freiwilligen Pflanzen von Bäumen im Wege steht, dann müssen wir sie ändern. Wir wollen niemand bestrafen, der von sich aus zum Gartencharakter der Stadt beiträgt.“

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